Kurt Hiller Gesellschaft e.V.

Treten Sie ein in die Welt Kurt Hillers

Er war und ist :

"Erfinder" der Logokratie

Unerschrockener Bejaher der Qualitäten der charakterlichen und geistigen Elite

Mitbegründer des Aktivismus und des Literarischen Expressionismus

Pazifist, Sozialist

Entlarver der KZ-Grausamkeiten der Nazis

Vorkämpfer für die Rechte von Schwulen und Lesben

Brillanter Prosaschriftsteller

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Die grosse Kurt-Hiller-Ausstellung 2010 in Hamburg

Fotos vom Kurt-Hiller-Park in Berlin

Auf Kurt Hillers Spuren in London

Vor 100 Jahren promovierte Kurt Hiller in Heidelberg

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Versammlung der Hiller-Gesellschaft am 6.Juni 2009 in Berlin

Podiumsdiskussion und Ausstellung "Zwischen den Kriegen"

Buchausstellung Kurt Hiller / Fritz Böttger

Pressetexte zur Leipziger Ausstellung

Fritz Böttger (1909-1994)

Zweitägige Veranstaltung der Hiller-Gesellschaft am 1. und 2. November 2008 in Bremen

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Mitgliederversammlung 2007 in Braunschweig

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Vortrag über Hillers Schreckensjahr 1933 in Laatzen-Gleidingen

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Vortrag über den Neuen Club in den Hamburger Kammerspielen

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Vortrag über Kurt Hiller in der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel

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Lesung 2007 in Hannover zum Tag der Bücherverbrennungen

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Hillers Biographie im Spiegel deutscher Briefmarken

pdf-Datei, mit Adobe Acrobat oder Foxit-Reader lesbar

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Hiller-Artikel in der Schwulenzeitschrift DER KREIS / LE CERCLE

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Hiller-Artikel in Helene Stöckers Zeitschrift DIE NEUE GENERATION

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Einige von Hillers Artikeln aus der WELTBÜHNE

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Aphorismen aus Hillers Buch

DER AUFBRUCH ZUM PARADIES

Wir trauern um unseren 1.Vorsitzenden

Dr. Till Böttger 11.2.1942 - 28.11.2011

Die Kurt Hiller Gesellschaft trauert um ihren Gründungspräsidenten Till Böttger.

Sein Vater, der Leipziger Literaturwissenschaftler Fritz Böttger, hatte seit 1959 bis zu Hillers Tod 1972 einen intensiven Briefwechsel mit ihm geführt, den der Sohn Till Böttger, der von Beruf Chemiker wurde, angeregt verfolgte.

Aus Anlass des 25. Todestages Hillers nahm Till Böttger 1997 Kontakt mit noch lebenden Weggefährten Hillers und jüngeren Forschern auf und veranstaltete eine Hiller-Ausstellung in der Universitätsbibliothek Leipzig, zu der er auch einen Ausstellungskatalog erstellte.

Ein Jahr später, anlässlich einer Hiller-Ausstellung in Hamburg, lud Till Böttger zur Gründungsversammlung einer Hiller-Gesellschaft ein und wurde ihr 1.Vorsitzender, der er bis zu seinem Tod blieb.

Till Böttger knüfte und pflegte Kontakte zu Hiller-Forschern und anderen literarischen Gesellschaften. Er publizierte aus dem Briefwechsel seines Vaters mit Hiller kommentierte Ausschnitte in den Schriften der Hiller-Gesellschaft.

Auf Veranstaltungen wie dem Hiller-Abend in der Körber-Stiftung 2009 in Hamburg oder dem Vortragsabend im Schöneberger Rathaus in Berlin 2010 moderierte er und nahm Stellung zur Bedeutung Hillers als literarischem Zeitzeugen des 20.Jahrhunderts.

Gegen seine schwere Erkrankung kämpfte er tapfer und aktivistisch an und war auf der Hiller-Versammlung Anfang Oktober 2011 in Braunschweig zugegen. Kurze Zeit danach verlor den Kampf.

Wir werden sein Andenken in Ehren halten und uns bemühen, Till Böttgers Pläne zur Hiller-Forschung zu verwirklichen.

Harald Lützenkirchen

AKTUELL:

Soeben erschienen:

Peter Lang Verlag, 269 S. 44,80 €

Wolfgang Beutin legt einen Band mit verschiedenen Aspekten zu Karl Kraus vor. Dabei u.a. ein Beitrag zur Wiener Moderne, über "Sittlichkeit und Kriminalität" (mit Vergleich zu Kurt Hiller), und über die schwierige Beziehung Karl Kraus - Kurt Hiller.

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Leipziger Universitätsverlag, 303 S. mit zahlreichen Fotos, 29 €

Raimund Wolfert von der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft hat den umfangreichen Briefwechsel zwischen Kurt Hiller und Bruno Vogel in diesen Band eingearbeitet. Allein deshalb schon bietet das Buch viel Neues zu Bruno Vogel.

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Brigitte Laube: "Dennoch glaube ich an den messianischen Geist". Kurt Hiller (1885-1972). Aspekte einer deutsch-jüdischen Identität.

Klartext-Verlag Essen 2011.

374 S., 38 €

Das Jahresende 2011 brachte uns eine hochinteressante Neuerscheinung: die Dissertation von Brigitte Laube an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Brigitte Laube füllt eine grosse Lücke in der bisherigen Hiller-Forschung, indem sie die deutsch-jüdischen Wurzeln Hillers beleuchtet. So geht es in einigen Kapiteln des Buches um Hillers Berlin im deutsch-jüdischen Kontext, um Hillers Auseinandersetzung mit dem "judäosophischen Problem" und um den messianischen Geist Hillers und seine jüdischen Antriebsfedern.

Das wird eine spannende Lektüre!

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Lorenz Gösta Beutin, Wolfgang Beutin, Ernst Menachem Heilmann (Hrsg): In Nürnberg machten sie ein Gesetz. Tagungsband zu einer Veranstaltung in Prora auf Rügen im Oktober 2010. 189 S., 29,80 €. Peter Lang Verlag 2011.

Die Vorträge dieser Tagung sind in diesem Band zusammengefasst. Wolfgang Beutin berichtet über die Hintergründe der "Nürnberger Rassegesetze", deren Auswirkungen in mehreren weiteren Vorträgen dargestellt werden.

Gerd Biegel referiert über rassisch und politisch Verfolgte, von denen beispielhaft Kurt Hiller von Harald Lützenkirchen als Einzelschicksal vorgestellt wird. Neben anderen Einzeldarstellungen wie über Edgar Zilsel (von Johann Dvorak) wird über NGOs und Gewerkschaften und deren zukünftige Aufgaben referiert (Claudia Wörmann-Adam).

Ferner enthält das Buch Thesen und Fotos von der Tagung.

Ein materialreiches Werk !

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Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, Nr.48, Dezember 2011

Diese wieder interessante Ausgabe der MHG bringt auf den Seiten 29-52 einen umfassenden Artikel von Raimund Wolfert über die IFLO, einer Bremer Homosexuellenorganisation in den 50er-Jahren. Titel: Mehr als tanzen, tunten, schwuchteln, sich bewundern lassen. Die Internationale Freundschaftsloge (IFLO) im Kampf gegen ein "törichtes" Gesetz.

Raimund Wolfert schildert die Situation der Homosexuellen im Nachkriegsdeutschland, stellt Bremer Aktivisten wie Friedrich Rickel vor und schildert deren Bemühungen um öffentliche Anerkennung ihrer Interessen.

Hierzu hat Wolfert auch den Briefwechsel zwischen der IFLO und Kurt Hiller ausgewertet, wie er im Nachlass Hillers erhalten geblieben ist. Ausser mit Ratschlägen ist Hiller aber für diese Organisation nicht tätig geworden. Dies alles ist gut geschrieben nachzulesen.

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Berlin Friedenau 1933-1945. Ein Lesebuch.

Edition Friedenauer Brücke, 380 S.

In diesem von Hermann Ebling und Evelyn Weissberg herausgegebenen Buch sind Texte von Friedenauern und über Friedenau zusammengestellt, mit einem ausführlichen Anmerkungsapparat.

Von Kurt Hiller wird auf S.20-23 ein Auszug aus seiner Autobiographie wiedergegeben, bezüglich des Überfalls der SS 1933 auf seiner Friedenauer Wohnung. Im Anhang wird auf S.272-276 eine Biographie Hillers gegeben, mit weiteren Auszügen aus dessen Autobiographie.

Ein vielseitiges Lesebuch über die schwierige NS-Zeit in Friedenau.

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Fokus Exil 2011.

Aus der Arbeit der Weichmann-Stiftung.

Dieser im Buchhandel nicht erhältliche Band berichtet über Tagungen und Vortragsabende der Weichmann-Stiftung.

Auf S.18-28 findet sich eine mit Fotos angereicherte Schilderung des Vortragsabends in Hamburg 2009, auf dem Werner Riegel und Peter Rühmkorf als Literatenkollegen Hillers vorgestellt wurden. Auszüge aus den Interviews des Abends mit Wolfgang Beutin, Till Böttger und Klaus Rainer Röhl lassen die Diskussionsthemen lebendig werden.

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"Ich glaube, wir verstehn uns". Klaus Mann und Kurt Hiller - Weggefährten im Exil. Briefwechsel 1933-1948.

Hrsg.v. Rüdiger Schütt

Edition text + kritik, 208 S. 19,80 €

Mit einer ausführlichen Einleitung

dem kompletten Briefwechsel

zahlreichen Abbildungen

Im Anhang:

Briefe Hillers an Fritz Landshoff

Hillers Artikel "Die Aufgabe" aus Manns Zeitschrift "Die Sammlung"

Klaus Mann: Kurt Hillers Prosa

Klaus Mann: Kurt Hiller zum 50.Geburtstag

Editorische Notizen, Personenverzeichnis

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Im Juni 2010 fand in der ver.di-Bildungsstätte Clara Sahlberg am Wannsee eine Tagung zum Thema "Der Sturz in die Barbarei 1933" statt.

Dieser Tagungsband versammelt die Vorträge des lehrreichen Wochenendes mit Musik und Filmvorführung.

Nachzulesen im Band sind u.a. Vorträge von Wolfgang Beutin über die jüdischen Künstlerinnen Lisa Fittko, Valeska Gert und Adrienne Thomas, von Johan Dvorak über Karl Kraus, von Gerhard Wagner über den Film "Casablanca", über das Exil in Südfrankreich, über Ilse Aichinger, Franz Werfel, Walter Benjamin, Ernst Toller, Kurt Tucholsky, Jakob Wassermann und zu Ehren von Jost Hermand. Harald Lützenkirchen ist im Band vertreten mit dem Vortrag "Gewarnt, gefoltert, geflüchtet. Der Leidensweg des Schriftstellers Kurt Hiller".

272 S., Talheimer Verlag 2011, 29 €

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Am Donnerstag, den 14. April 2011, eröffnete Bezirksamtsleiter Dr. Torsten Sevecke um 14 Uhr im Foyer des Bezirksamts Eimsbüttel, Grindelberg 66, die Ausstellung ,Künstler im Block – Die Grindelhochhäuser als Ort kulturellen Lebens’. „Ich freue mich darauf, interessierten Gästen eine Auswahl kreativer und zum Teil prominenter Bewohner/innen der Grindelhochhäuser zu präsentieren“, sagt die stellvertretende Projektleiterin Alexandra Veith von der MuseumsWerkstatt.

Die Ausstellung ist bis einschließlich 21. April im Bezirksamt zu sehen. Ab 27. April 2011 wird die Ausstellung mit weiteren Ausstellungstafeln (aus Platzgründen kann im Bezirksamt vorerst nur ein Teil der Tafeln präsentiert werden) im Grindel Art Treff, Hallerstraße 1d, präsentiert. Interessierte, die die Ausstellung im Bezirksamt verpasst haben, können diese dann montags bis.freitags von 9 bis 15 Uhr im Grindel Art Treff ansehen.

Kurt Hiller (auf dem Plakat oben Mitte) ist als Bewohner der Grindelhochhäuser auch auf der Ausstellung vertreten.

Die Kurt Hiller Gesellschaft

Kurzinfos aus dem aktuellen Nachrichtenbrief der Hiller-Gesellschaft

Der Nachlass Kurt Hillers

Buchshop Kurt Hiller

Biographie Kurt Hiller 1885 -1972

Äußerungen über Hiller

Kommentiertes Literaturverzeichnis


Die Pyramide, aus der Flammen schlagen - Symbol für breite Basis, aus der die aktive Spitze hervorgeht

AKTUELL:

Vorankündigungen

Mitgliederversammlung der Hiller-Gesellschaft

Unsere diesjährige MV findet am Samstag, 16.Juni im Hotel Alt-Berlin, Postdamer Strasse statt, 14-17 Uhr. Es wird ein Rahmenprogramm geben, mit Lesung aus dem "Kondor", aber natürlich auch die MV mit Neuwahl des Vorstandes. Gäste sind herzlich willkommen.


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"Sich fügen heißt lügen."
Leben zwischen Gewalt und Widerstand.

23. Jahrestagung der Erich-Mühsam-Gesellschaft
18. -20. Mai 2012/Gustav-Heinemann Bildungsstätte, Malente


Ausgehend von Erich Mühsam, werden weitere, nicht nur zeitgenössische, Schriftsteller zu Wort kommen. Chris Hirte und Conrad Piens, denen die Veröffentlichung der Mühsam-Tagebücher (als Druck- sowie als online-Version) zu danken ist, werden ihr Projekt und dessen Umfang vorstellen. Eröffnet wird die Tagung durch ein musikalisch-literarisches Ensemble aus Berlin. Karl August Varnhagen, dessen Tagebücher (u. a. über die 1848er Revolution) von großer literarischer und sozialpolitischer Bedeutung sind, steht für ein Schriftsteller-Schicksal des 19. Jahrhunderts. In seinem 1. Tagebuch-Band nimmt Erich Mühsam Bezug auf diese Auf-zeichnungen. Peter Hille, Martin Andersen Nexö und Kurt Hiller, Zeitgenossen, zu denen Mühsam sehr unterschiedliche Beziehungen unterhielt, stellen Beispiele für Lebensentwürfe des 20. Jahrhunderts dar. Ebenso Hans Fallada, dessen letzter Roman "Jeder stirbt für sich allein" posthum 2011 einen sensationellen Erfolg erlebte. Die irische Germanistin Jenny Williams, Au-torin der Fallada-Biographie "Mehr Leben als eins", erschließt spannend und liebevoll sein Schicksal, das - wie das Schicksal der anderen genannten Autoren - von der Gewalt durch Kriege geprägt wurde.

Vorläufiges Programm:

- Musikalisch-literarischer Abend mit Isabel Neuenfeldt, Susanne Misere und Peter Bäß
- Chris Hirte und Conrad Piens über Erich Mühsam
- Nikolaus Gatter über Karl August Varnhagen
- Wolfgang Beutin über Kurt Hiller
- Jenny Williams über Hans Fallada
- Michael Kienecker über Peter Hille
- Günther Bruns über Martin Andersen Nexö


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Vortrag über Hiller - Armin T. Wegner

Am 24. und 25. März 2012 fand in Berlin ein Vortragswochenende statt, ausgerichtet von der Armin T. Wegner Gesellschaft. Unter dem Titel: "In alter Freundschaft und waffenloser Treue" (Zitat aus einem Buchwidmung Wegners an Hiller) gab es neben Vorträgen auch Lesungen und Gespräche. Dabei referierte die stellv. Vorsitzende der Wegner-Gesellschaft, Dr. Johanna Wernicke-Rothmayer, über: "Der eine ist ein Weiser - der andere ein Wanderer". Kurt Hiller und Armin T. Wegner.


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Salomo Friedlaender/Mynona: Der Schöpfer und andereTexte. Band 13 der Mynona-Gesamtausgabe.

Hrsg.v. Harmut Geerken und Detlef Thiel.

Books on Demand, erhältlich bei Amazon, 540 S., 49,90 Euro.

Dieser 13.Band bringt Grotesken und andere Texte Mynonas. Hier findet man auch den Text "Der lachende Hiob und andere Grotesken" wieder veröffentlicht. Kurt Hiller, der mit Mynona schon zu Expressionismuszeiten, aber auch im Exil in Kontakt war, ist in diesem Buch mit seiner Rezension der Hiob-Schrift vertreten. Ausserdem findet sich ein Scan von Mynonas Widmungsexemplar des "Hiob" an Hiller, mit dem 1935 geschriebenen Widmungstext "Vom schlimmer als tot, nämlich lebendig begrabenen Mynona". Ferner enthält der Band ein imaginäres Gespräch zwischen Hiller und Mynona über Kant/Marx. Also nicht nur ein Buch für Mynona-Leser!

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Jules Siber: Seelenwanderung

Wiederveröffentlichung des Romans von 1913 mit einem Vorwort von Olaf n. Schwanke und einem Anhang

Männerschwarm Verlag Hamburg, Bibliothek rosa Winkel Bd.57, 184 S., 16 €

Jules Siber (1871-1943) war Violinvirtuose und Schriftsteller. Neben Romanen zu Paganini und Chopin verfasste er diesen homoerotischen Roman, der als Privatdruck erschien und in den letzten Jahrzehnten als verschollen galt.

Kurt Hiller hatte ihn 1914 im "Jahrbuch für sexuelle Zwischenstufen" rezensiert, unter dem Titel: Wo bleibt der homoerotische Roman? Im Werk von Jules Siber sah Hiller einen ersten Ansatz dazu.

Im Anhang dieser Wiederveröffentlichung ist u.a. Hillers Rezension von damals abgedruckt.

Begleitband zur Hiller-Ausstellung in Hamburg

264 Seiten, mit 32 farbigen Abbildungen

Verlag Martin Klaußner, Fürth, 24 €

Zu allererst antikonservativ

2. erweitere Auflage mit Hör-CD

edition fliehkraft, 24,80 €

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Im Wallstein-Verlag Göttingen erschien der Briefwechsel Paul Raabe / Kurt Hiller, hrsg.v. Ricarda Dick, € 29,-

In einer vorbildlich edierten Ausgabe findet man hier die 135 Briefe zwischen Hiller und Raabe aus dem Zeitraum 1959-1968, mit Anmerkungen versehen.

Neben einer Einleitung von Ricarda Dick ist Hillers zeitgenössischer Artikel "Die Jüngst-Berliner" als Reprint abgedruckt. Dazu Hillers Rede "Begegnungen mit Expressionisten" aus Marbach 1960, Hillers Typoskript "Gruß" aus Anlass des Reprints der Zeitschrift "Die Aktion" und Paul Raabes hervorragend komprimierte Abhandlung "Die Revolte der Dichter" über den frühen Expressionismus. Ferner Raabes Würdigung zum 80.Geburtstag Hillers 1965 und ein Nachwort Raabes zu dieser Edition.

Ein sehr empfehlenswertes Buch!

Der von-Bockel-Verlag in Neumünster brachte zwei Neuerscheinungen auf den Markt.

Zum einen der angekündigte Reprint von Hillers juristischer Dissertation aus dem Jahr 1908 "Das Recht über sich selbst".

Das Buch ist eine feine Zusammenstellung von Materialien zu diesem Buch. Neben einem Überblick über Hillers Leben und Werk bringt es einen Artikel über Hillers Studium und Promotion, über Resonanzen auf Hillers Erstlingswerk (darunter zeitgenössische Rezensionen von Helene Stöcker, Gustav Radbruch und Eduard Kohlrausch) und zu guter letzt den Reprint der Hillerschen Erstlingsschrift.

180 Seiten für Juristen, Schwulenforscher und Literaturfreunde.

29,80 Euro

Zum anderen der Band "Hilleriana". Studien zum Leben und Werk Kurt Hillers von Wolfgang Beutin.

Der Freund und Mitkämpfer Hillers in den 60er-Jahren Wolfgang Beutin, der die 1965er- und 1998er-Ausstellung zu Hiller gestaltete, hat in den letzten Jahren eine Reihe von Vorträgen zu Kurt Hiller auf Tagungen gehalten und publiziert.

In diesem Band sind die verstreut erschienenen Artikel zusammengefasst:

Kurt Hiller und die Gründung des "Neuen Clubs" von 1909. Ein Vortrag in den Hamburger Kammerspielen.

"Ich aber werde die Kraft haben, Sie nie mehr zu hassen...": Phasen einer schwierigen Beziehung - Kurt Hiller und Karl Kraus..

"Die entscheidenden Vorstöße befehligte Kurt Hiller." - Ein Theoretiker der Berliner Moderne.

Kurt Hiller und der Beginn der faschistischen Regierung in Deutschland 1933.

"Saß in seiner Höhle und wartete..." - Kurt Hiller nach seiner Remigration und meine Zusammenarbeit mit ihm (1956-1967).

Kurt Hillers Mitarbeit am LYNX.

Im sehr inhaltsreichen Anhang finden sich folgende Seltenheiten:

Würdigung Hillers von Wolfgang Beutin aus dem "Vorwärts" 1960

Würdigungen Hillers aus der von Beutin herausgegebenen Zeitschrift "Lynx" 1965

Würdigung Hillers von Beutin aus der Zeitschrift "Aufbau (New York)" 1965

Ein Überblick Rolf von Bockels über Hillers 80.Geburtstag 1965 in Hamburg

Ein Bericht von Bockels über Wolfgang Beutins Hiller-Vortrag in den Hamburger Kammerspielen 2007

Ein Bericht von Bockels über den Hiller-Abend in der Körber-Stiftung in Hamburg 2009

Ein rundum gelungenes Buch mit alten und neuen Texten!

236 Seiten, ca. 25 Euro.

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100 Jahre "Der Neue Club"

Keimzelle des Literarischen Expressionismus

Im März 1909 gründeten in Berlin einige junge Schriftsteller den "Neuen Club", der Vortragsabende, "Neopathetische Cabarets", veranstaltete. Präsident des "Neuen Clubs" war zunächst Kurt Hiller. Die Mitglieder dieser Vereinigung zählen heute zu den renommierten Autoren des Literarischen Expressionismus.

Hier eine kleine Online-Präsentation zu diesem Jubiläum.

100 Jahre

Der neue Club

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Verlag Martin Klaußner, Fürth

215 Seiten

24 Euro

ISBN 3-88401-033-6

Auszüge aus dem Buch:

Verlag Martin Klaußner, Fürth

309 Seiten

24 Euro

ISBN 3-88401-034-4

Auszüge aus dem Buch:

Verlag Martin Klaußner, Fürth

273 Seiten

24 Euro

ISBN 978-3-88401-035-8

Auszüge aus dem Buch:

webmaster@hiller-gesellschaft.de

© 2000-2012

Kurt Hiller Gesellschaft e.V.

STAND: Mai 2012

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